Satzung

S a t z u n g des Vereins „Hilfe für Quilmes e.V.“

§ 1

Name und Sitz

1. Der Verein führt den Namen

     „Hilfe für Quilmes e.V.“

   
2. Der Verein hat seinen Sitz in  Bottrop

3. Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Bottrop nach seiner
    Eintragung unter der Registernummer 708  eingetragen.

4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2

Zweck des Vereins

1.    Der Verein sieht seine Aufgabe  in der materiellen und ideellen Unterstützung  pastoraler, sozialer und mildtätiger Projekte in Argentinien. Die Unterstützung gilt in erster Linie  den Aufgaben und Projekten der Pfarrei San Martin de Porres in 1888 Florencio Varela, Buenos Aires/Argentinien, die zum Bistum Quilmes gehört. Darüber hinaus sieht er in zweiter Linie seine Aufgabe in der Unterstützung von Aufgaben und Projekten in Bistum Quilmes.

2.  Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige,  kirchliche und
     mildtätige  Zwecke i. S. des Abschnitts ”Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgaben-
     ordnung in der jeweils gültigen Fassung (z. Z. §§ 51 ff. Abgabenordnung).

3.  Die Satzungszwecke werden insbesondere verwirklicht durch:

a)    Unterstützung der Pfarrgemeinde San Martin de Porres bei der Unterhaltung der Pfarrkirche und der pfarrgemeindlichen Gebäude

b)    Unterstützung der diakonischen Aufgaben der Pfarrgemeinde  San Martin de Porres z. B. in den Bereichen der Jugendhilfe, Altenhilfe, Krankenbetreuung, Behinderten-betreuung, Mittelloser und Bedürftiger etc.

c)    Unterstützung der Pfarrgemeinde in der Trägerschaft des Kinderhauses, der Volksküchen und anderer sozial-caritativer Einrichtungen der Pfarrgemeinde

d)    Unterstützung von pastoralen und sozialen Aufgaben der Katholischen Kirche  in Argentinien, insbesondere in dem Bistum  Quilmes

e)    Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland und Argentinien für die Pfarrei San Martin de Porres, die Arbeit der Katholischen Kirche in Argentinien und Anliegen der Katholischen Kirche in Lateinamerika

f)    Kontaktaufnahme zu den großen Hilfswerken  kirchlicher und weltlicher Art sowie zu staatlichen Institutionen für wirtschaftliche und soziale Hilfe.

g)    Beschaffung von finanziellen Mitteln für die unter a)-f) beispielhaft genannten Zwecke

Der Verein wird für diese Zwecke zu Spenden aufrufen und über die Aktivitäten informie-ren.

§ 3

Gemeinnützigkeit

1. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder
    erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

3. Niemand darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch  unverhältnis-
    mäßig hohe Vergütungen begünstigt  werden.

§ 4

Mitgliedschaft

1. Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische  Personen werden.

2. Über die mit rechtsverbindlicher Unterschrift beantragte Aufnahme der Mit-
     glieder entscheidet der Vorstand. Es besteht keinerlei Rechtsanspruch auf Aufnahme
     in den Verein, ein Aufnahmeantrag kann ohne Angabe von Gründen zurückgewiesen
     werden.

3. Die Mitgliedschaft erlischt durch:

a)    Tod bzw. Verlust der Rechtsfähigkeit eines Mitgliedes
b)    Streichung von der Mitgliederliste
Ein Mitglied kann von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweifacher schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen in Rückstand ist. Die Strei-chung darf erst beschlossen werden, wenn nach der Absendung der zweiten Mahnung zwei Monate verstrichen sind und in dieser Mahnung die Streichung angedroht wurde.
c)    Austritt aus dem Verein
Der Austritt kann jederzeit erfolgen und wird durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand wirksam.
d)    Ausschluss.
Der Ausschluss ist nur zulässig, wenn ein Mitglied in grober Weise die Interessen des Ver-eins verletzt.
Über den Ausschluss eines Mitgliedes entscheidet die Mitgliederversammlung mit
Zweidrittelmehrheit.

4. Die Mitglieder des Vereins haben die durch die Mitgliederversammlung beschlossenen
    Beiträge zu leisten.

§5

Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

     a) die Mitgliederversammlung

     b) der Vorstand

§ 6

Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist oberstes Organ des Vereins.

2. Die Mitgliederversammlung ist zuständig für

a)    Festlegung der Rahmenbedingungen der Vereinstätigkeit für das Geschäftsjahr auf der
         Grundlage der Satzung

   b)  die Wahl der Mitglieder des Vorstandes

   c)  Genehmigung des Haushaltsplanes und des Jahresabschlusses
 
   d)  die Entlastung des Vorstandes nach Entgegennahme des Tätigkeits- und Geschäftsberichtes
        des Vorstandes sowie des Rechnungsprüfungsberichtes der Rechnungsprüfer für das abge-
        laufene Geschäftsjahr

   e)  die Wahl von 2 Rechnungsprüfern

   f)   Beschlüsse  über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins
   
   g)  Beschluss eines Mitgliedsbeitrages, der in einer Beitragsordnung festgelegt wird

   h)  Beschlussfassung über den Ausschluss eines Mitgliedes

§ 7

Einberufung und Durchführung der
Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist im Laufe eines Geschäftsjahres mindestens einmal durch
   den/die Vorsitzende(n) oder durch den/die stellvertretende(n) Vorsitzende(n) einzuberufen
   (ordentliche Mitgliederversammlung).

2. Die Mitgliederversammlung ist darüber hinaus so oft einzuberufen, wie es die Angelegenheiten
    des Vereins erfordern. Sie ist außerdem binnen 4 Wochen einzuberufen, wenn dies vom Vor-
    stand oder 1/4 der Mitglieder unter Angabe der Gründe schriftlich beantragt wird (außerordent-
    liche Mitgliederversammlung).

3. Die Einladung zur Mitgliederversammlung muss schriftlich durch den/die Vorsitzende(n) oder
    den/die stellvertretende(n) Vor sitzende(n) unter Angabe der Tagesordnungspunkte mit einer
    Frist von 2 Wochen erfolgen.

4. Die Mitgliederversammlung wird von dem/der Vorsitzenden, bei dessen/deren Verhinderung
    von dem/der stellvertretenden Vorsitzenden geleitet. Ist auch der/die stellvertretende Vor-
    sitzende verhindert, so wählt die Mitgliederversammlung den Versammlungsleiter.

5. Beschlussfähig ist jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung.

6. Beschlüsse der Mitgliederversammlung bedürfen außer bei Beschlussfassungen zu Satzungs-
    änderungen und zur Auflösung des Vereins der einfachen Mehrheit der abgegebenen gültigen
    Stimmen, bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Bei Wahlen und darüber hinaus
    auf  Antrag eines Zehntels der anwesenden Mitglieder ist eine geheime Abstimmung anzuset-
    zen.

7. Zur Beschlussfassung über die Änderung der Satzung oder über eine Auflösung des Vereins ist
    die Anwesenheit der Hälfte der Vereinsmitglieder erforderlich. Bleibt die einberufene Mitglie-
    derversammlung beschlussunfähig, so ist eine neue Mitgliederversammlung einzuberufen, die
    ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist. Auf diesen Tat-
    bestand ist in der Einladung hinzuweisen. Beschlüsse über eine Satzungsänderung oder eine
    Auflösung des Vereins erfordern eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen gültigen Stimmen.

 8. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die von
    dem/der Versammlungsleiter(in) und von einem Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist.

§ 8

Vorstand

1. Der Vorstand des Vereins besteht aus 7 Mitgliedern

a)    dem/der Vorsitzenden

b)    dem Stellvertretenden Vorsitzenden/der Stellvertretenden Vorsitzenden

c)     dem Schriftführer/der Schriftführerin

d)    dem Schatzmeister/der Schatzmeisterin

e)    drei Beisitzern/Beisitzerinnen

Der Vorstand kann bis zu  zwei weitere Beisitzer aus Argentinien kooptieren.

Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung aus dem Kreis der Vereinsmit-glieder für die Dauer von 3 Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Nach Ablauf ihrer Amtszeit bleiben die Vorstandsmitglieder bis zur Neu- bzw. Wiederwahl im Amt.

2. Scheidet eines der Vorstandsmitglieder vor Ablauf der Amtszeit aus, so wählt die Mitglieder-
    versammlung für diese Zeit bis zur Neuwahl des Vorstandes ein anderes Vereinsmitglied in das  
    freigewordene Vorstandsamt.

3. Vorstand i. S. des § 26 BGB sind die in Abs. 1 unter Ziffer   a) – e) genannten Personen. Der
    Verein wird durch 2 Mitglieder des Vorstandes vertreten, von denen wenigstens einer/eine
    der/die Vorsitzende oder stellvertretende(r) Vorsitzende(r)
    ist.

§ 9

Aufgaben des Vorstandes

1. Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins nach den gesetzlichen Bestimmungen, nach
    Maßgabe dieser Satzung und den Beschlüssen der Mitgliederversammlung.

2. Der Vorstand ist insbesondere zuständig für:

a)    Führung der laufenden Geschäfte des Vereins

b)    Umsetzung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
 
   c)  Planung, Beschluss und Durchführung der Aufgaben im Sinne der Vereins-
        zwecke gem. § 2 Ziffer 3 der Satzung.

  d)  Beschlussfassung über einen Plan zur Verteilung des  Spendenaufkommens und der
    steuerrechtlich zulässigen Rücklagenbildung

  e)  Jahresabschluss zur Vorlage an die Mitgliederversammlung

  f)  Beschlussfassung  über die Aufnahme eines Mitgliedes und Streichung eines Mitgliedes    
       von der Mitgliederliste

§ 10

Einberufung und Sitzungen des Vorstandes

1. Der Vorstand ist von dem/der Vorsitzenden mindestens einmal im Laufe eines Geschäftsjahres
    einzuberufen und darüber hinaus so oft, wie es die Angelegenheiten des Vereins erfordern.

2. Die Einladung zu Vorstandssitzungen erfolgt schriftlich unter Beachtung einer Ladungsfrist
    von einer Woche. Auf schriftlichen  Antrag von mindestens 3 Vorstandsmitgliedern ist der Vor-
    stand binnen 2 Wochen zu einer Sitzung einzuberufen.                   

3. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 3 Mitglieder anwesend sind. Vorstandsbe-
    schlüsse werden – soweit die Satzung nichts anderes vorsieht – mit einfacher Stimmenmehrheit
    gefasst. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Sitzungsleiters/der Sitzungsleiterin den  
    Ausschlag.

4. Die Sitzungen des Vorstandes werden von dem/der Vorsitzenden, bei dessen/deren Verhinde-
    rung von dem/der stellvertretenden Vorsitzenden geleitet.
                           
5. Über die Vorstandsbeschlüsse ist eine Niederschrift zu fertigen, die von dem/der Sitzungslei-
    ter(in) und einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen und danach allen Vorstands-
    mitgliedern zuzuleiten ist.

6. Die Beschlussfassung kann auch im schriftlichen Verfahren durch Zustimmung aller Vor-
    standsmitglieder herbeigeführt werden.

7. Die Tätigkeit der Mitglieder des Vorstandes ist ehrenamtlich.
    Barauslagen können erstattet werden.

§ 11

Anfall des Vereinsvermögens

Bei Auflösung, Aufhebung des Vereins oder Wegfall des bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an das Bistum Quilmes, das es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, kirchliche  und mildtätige Zwecke der Pfarrei San Martin de Porres und der Diözese Quilmes  zu verwenden hat.